Tribute to eurosport, Ford GT

Wie auf dieser Seite ja unschwer zu erkennen ist gestalte ich Autos  lieber nach eigenen Design als nach Vorbildern. Hauptaugenmerk liegt dabei auf 2 Punkten, erstens müssen die Designs in die jeweilige Zeit passen in der die Autos laufen oder liefen, zweitens orientiere ich mich bei den “Sponsoren” an Dingen dich ich ich selber verwende, in meinem Haus zu finden sind oder für die ich einfach eine gewisse Sympathie hege.
In der aktuellen Unsetzung der C Ford GT habe ich mich für eine Phantasielackierung im Design von eurosport entschieden, als Tribute daran dass dieser Sender für mich bevorzugte Sportevents wie LeMans oder Tour de France durch grossartige Übertragungen ins Haus bringt und mir so für viele spannende, interessante  Stunden bereitet.
Die nötigen Umbauten am Heck des GT habe ich ja bereits im vorigen Eintrag mit Fotos beschrieben, tech. läuft das Auto auf Plafit S32, Felgen SD 17,9mm,Reifen Supertires, Motor SD 2035,Übesetzung 9×38, Leitkeil Cahoza, leichtes Inlet selbstgemacht mit orig. Käfig und Fahrerfigur. Felgeninlets aus den Originalfelgen angepasst, Frontlippe & Heckdiffusor original.

Gew.101,9gr

Ford GT auf Plafit

Wie ja bereits erwähnt schlich sich Ernüchterung ein als ich den GT das erstemal in der Hand hielt, auch das zerlegen des Autos änderte nichts daran, für den GT gibt es wohl nur Inliner als Antriebsart. Dies ist nun sogar nicht meine bevorzugte Art und wie es die Vergangeheit zeigte war bisher jeder Inliner in meiner GT serie chancenlos, also einfach aus Neugierde Supertires aufgezogen und so ca 100 runden magnetlos mit dem original Carrera GT um den Voralpenring gejagt…und ja, die Ernüchterung wurde noch grösser…unter dieses wirklich schöne Auto MUSS ein anderes Fahrwerk drunter.
Ich erinnerte mich dass ich vor ca 3 jahren einen Lotus Evora GT4 auf einen GT3 umbaute, dazu war es nötig die Karosse vorne um 2mm und hinten ca 4mm breiter zu machen, der Umbau ist damals richtig stimmig geworden…zudem hatte ich lust mal wieder eine Karosse selber etwas “umzugestalten”.

Lotus Evora, 2014

 

 

 

Natürlich weiß ich dass sowas für die “Originalfans und Puristen ” ein absolutes NoGo ist (und ich kanns vollauf verstehen) ,mir aber macht es auch Spass eigene Designideen an einem Model umzusetzen…also warum nicht am GT… um am Ende doch ein Plafit S32 unterzubringen, trotzdem tuts richtig “weh” mit dem Dremel in ein nagelneues Auto wie den Ford GT zu schneiden.
Also begann das  ausmessen der Karosse, tüfteln welches Spurzahnrad wo,den Motor im Platif als Sidewinder oder fast schon als Angelwinder einzubauen, Millimeter für Millimeter wegschneiden, dremeln, wieder probieren und das ganze x- male um ja nicht zuviel zu entfernen, dann gings darum wie das Heck umgestaltet werden kann damit alles techn. passt und es optisch kein Stich ins Auge wird, im Gegenteil, es sollte aussehen als hätte der GT schon von Haus aus so aussehen können, natürlich sollte auch der aufwändige und schön gestaltete originale Heckdiffusor wieder verbaut werden, dazu auch die Frontlippe die optisch aufwändig nach oben gewölbt ist, allerdings muss dahinter ein Cahoza Leitkeil seine Arbeit verrichten können. Die Felgenfrage war eigentlich am schnellsten geklärt, die SD 17,9mm sind praktisch ident mit den Originalen. Als Motor bietet sich wieder der SD 2035 an. Das Inlet wurde ebenfalls selbstgemacht damt original Käfig und Figur samt Armaturenbrett und Lenkrad, 3gr. leichter. Felgeninlets werden aus den originalen angepasst.
Aber Bilder sagen mehr als Worte, die Umbauteile habe ich nicht lackiert weil das Auto so und so eine eigene Lackierung bekommen wird …und JA, es funktioniert, das Auto hat die ersten Testrunden bereits hinter sich, niedrig..breit..lang genug = auf Anhieb Zeiten für ganz vorne.
Auf den Bildern ist links der Umgebaute und rechts ein GT oob.

Ford GT von Carrera im Original

Das lange Warten auf den neuen Ford GT hat nun ein Ende, die Ernüchterung folgte auf den Fuss.
Ich hatte geplant ein Plafit unter die Karosse zu bauen, doch beim Blick unter die Haube lässt keine Freude aufkommen, das Heck ist so eng und verschachtelt dass es auf den ersten Blick unmöglich erscheint, allerdings will ich sehen ob es sich nicht doch machen lässt, wie sagt man bei uns
“probieren geht über studieren”.
Ansonsten macht das Auto optisch einen guten Eindruck, das Fahrverhalten mit dem originalen Chassis wurde noch nicht getestet.

Anbei einige Daten
Gewicht oob 103,5gr.
Gewicht ohne Magnete 97,75gr.
Karosse samt Inlet 31,10gr.
Durchmesser VR 21,3mm
Durchmesser HR 21,95mm
Felgen vorne und hinten gleich gross
Radstand 84,72mm, Breite HA 62,74mm, Breite VA 60,44mm